Entstehungsgeschichte der STF 

Durch die Arbeit im stationären Kinderbereicht entstand vor zwei Jahren der Gedanke, dass belastete Familien und deren Kinder möglichst frühzeitig niederschwellige Hilfsangebot erhalten sollten. Langjährige Praxiserfahrung zeigte, dass Belastungen bis hin zu Traumatisierungen, je älter Kinder werden und je länger traumaspezifische Hilfe im Kindesalter ausbleibt, sich dysfunktionale Verhaltensweisen manifestieren und die Entwicklung der Kinder beeinträchtigen können. Die Überzeugung, dass frühe traumaspezifische Interventionen bei Kleinkindern nachhaltige Erfolge erzielen und präventiv einer ungesunden Entwicklung entgegengewirkt werden kann, wie auch die Überzeugung mit frühzeitiger systemischer und lebensweltorientierten Familienarbeit, Familiensysteme stabilisieren zu können, lies in uns einen Vision eines spezifischen, traumapädagogischen Angebotes entstehen.

Auf der Suche nach Lösungen trafen wir auf die Firma Klipp & Klar. Gemeinsame Werte und Haltungen, und der Wunsch sinnvolle, effektive Hilfe am Ursprung bieten zu können, liess uns einen gemeinsamen Weg und schliesslich eine Kooperation eingehen. Durch Diskussionen und fachliche Austauschen über Erfahrungen, Fachwissen, Ideologien und Machbarkeiten entstand das Angebot der Sozial-&Traumapädagagogischen Familienbegleitung.  Die Art der Kooperation zu Beginn und das daraus entstandene Konzept, wollen wir in der Arbeit sowohl mit der Klientel wie auch mit involvierten Fachstellen und Fachpersonen leben. Dies mit dem Ziel, effizient und nachhaltig arbeiten zu können. Durch wertschätzende Kooperation entstand die Sozial- & Traumapädagogische Familienbegleitung womit eine Lücke in der Begleitung und Betreuung von belastetsten und traumatisierten Kindern geschlossen werden soll. 

Alyssa Krattiger & Leonie Krieg

Projektleitung